Vor- und Nachteile Benzinrasenmäher

Benzinrasenmäher sind bei Gartenbesitzern besonders beliebt. Allerdings haben sie auch ihre Nachteile. Für wen lohnt sich ein Benzinrasenmäher und welche Gründe können gegen die Anschaffung sprechen?

Benzinrasenmäher sind bei Gartenbesitzern besonders beliebt. Allerdings haben sie auch ihre Nachteile. Für wen lohnt sich ein Benzinrasenmäher und welche Gründe können gegen die Anschaffung sprechen?

Für wen sind Benzinrasenmäher geeignet?

Der Einsatz von Rasenmähern mit Benzinmotor bieten sich überall dort an, wo regelmäßig große Rasenflächen schnell, akkurat und ohne große Umstände zu mähen sind, denn in der Regel sind diese Rasenmäher besonders leistungsstark. Sie können auch störrische Wiesen und hohes Gras ohne große Mühe wegmähen. Gegenüber Elektrorasenmähern sind solche mit Benzinmotor im Vorteil, da man mit ihnen zügig vorankommt. Oftmals haben benzinbetriebene Rasenmäher auch einen Radantrieb. Dadurch kommt man beim Mähen noch schneller vorwärts und muss sich beim Schieben nicht so sehr anstrengen. Da viele Rasenmäher mit Benzinmotor jedoch sehr sperrig und schwer sind, ist solch ein Radantrieb teilweise auch unabdingbar. Dieser Umstand macht sie für kleine Gärten mit vielen verzweigten Winkeln jedoch weniger geeignet.

Die Kabellosigkeit ist ein großer Vorteil dieses Mähertyps. Man muss nicht erst ein Kabel auslegen und beim Mähen auch nicht darauf Acht geben, das Kabel nicht zu beschädigen. Außerdem eignen sich benzinbetriebene Rasenmäher dadurch auch hervorragend für abgelegene Gärten, die über keinen Stromanschluss verfügen.

Der Benzinmotor – Fluch und Segen zugleich

Der Benzinmotor hat allerdings auch seine Schattenseiten. Da wäre zum einen die immense Lautstärke zu nennen. Rasenmäher mit Benzinantrieb können Geräuschpegel von über 100 Dezibel entwickeln. Eine derartige Geräuschemission ist nicht nur störend, sie kann bei längerem und regelmäßigem Gebrauch sogar krank machen. Lautstarke Rasenmäher sollten daher am besten nur mit einem Gehörschutz verwendet werden, insbesondere wenn der Mähende stundenlang mit ihnen im Garten unterwegs ist. Sonst droht irgendwann ein Gehörschaden. Auch dem Nachbarn gefällt der Rasenmäherlärm in der Regel nicht. Wer mit einem benzinbetriebenen Rasenmäher im eigenen Garten werkelt, der muss daher besondere Rücksicht walten lassen und sollte sich streng an die Ruhezeiten halten. Doch auch dann kann es irgendwann Ärger geben, wenn man es mit dem Rasenmähen allzu genau nimmt. Wer seinen Rasen wöchentlich mähen möchte und dicht an dicht mit anderen Leuten lebt, der sollte sich daher lieber nach einem möglichst leisen Modell umschauen.

Die Abgasentwicklung

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Abgasentwicklung. Vor allem Zweitakt-Rasenmäher, die mit einem Öl-Benzin-Gemisch betrieben werden, entwickeln im Betrieb recht penetrante Abgase. Diese belasten nicht nur den Mähenden selbst, sondern auch Menschen und Tiere in der unmittelbaren Umgebung. Die Geruchsbelästigung lässt sich durch die Wahl eines Viertaktmotors etwas reduzieren, verschwindet aber niemals ganz. An windstillen Tagen leidet schnell die komplette Nachbarschaft darunter.

Abhängigkeit vom Kraftstoff

Schließlich darf man auch nicht vergessen: So wendig der Rasenmäher durch den Benzinbetrieb zunächst auch scheint, so abhängig ist er doch letztlich vom Kraftstoff. Geht dieser zuneige, ist erst einmal eine Reise zur nächsten Tankstelle angesagt, um die Kanister wieder zu füllen. Das kostet Zeit und Geld. Ohnehin ist der benzinbetriebene Rasenmäher bei den heutigen Spritpreisen im Nachteil, wenn es um die laufenden Betriebskosten geht.

Fazit

Rasenmäher mit Benzinmotor sind vor allem für große, homogene Rasenflächen prädestiniert. Sie eignen sich aufgrund ihrer Größe weniger für kleine Gärten. In dicht besiedelten Gebieten kann ihr Einsatz stören. Der Benzinbetrieb macht den Unterhalt teurer als beim Elektrorasenmäher.

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